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Unbehandelte Schnarch Atemaussetzer können weitere chronische Erkrankungen hervorrufen wie Herz-Kreislauferkrankungen, Bluthochdruck, die Rechtsherzschwäche (Cor Pulmonale) mit Ödembildungen in den Beinen, Depressionen, Magengeschwüre, Hörsturz und Diabetes. Die Sterblichkeitsrate ist erheblich größer.

Schlafapnoe-Patienten dürfen bei extremer Tagesmüdigkeit kein Fahrzeug führen. Das wurde rechtlich festgehalten in der „Fahrerlaubnisverordnung“, den „berufsgenossenschaftlichen Untersuchungsgrundsatz G25“ und in den „Richtlinien des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen“. Bei Berufskraftfahrern werden Untersuchungen zur Früherkennung gemacht.

 

Tipps, wie Sie Ihre Schlafapnoe in den Griff bekommen können

Um eine Schlafapnoe mit Schnarch Atemaussetzern festzustellen, wird der Arzt die Vorgeschichte des Patienten erfragen. Die Betroffenen berichten von ihren Schlafgewohnheiten. Dazu werden sie noch von Fachärzten wie Lungenfachärzte, Arbeitsmediziner und HNO-Ärzten untersucht. Es kann über eine Blutuntersuchung festgestellt werden, ob diese Erkrankung vorliegt. In diesem Falle wären der Hämoglobingehalt und der Kohlendioxidgehalt im Blut erhöht. Ein Lungenfunktionstest misst die Atemströmung und Atemgeräusche. Das Pulsoxymeter ermittelt den Sauerstoffgehalt im Blut und die Herzfrequenz. In einem Schlaflabor wird ein EEG gemacht, der Muskeltonus im Bereich des Kinns, des Halses und des Mundes gemessen und Atembewegungen beobachtet.

Therapeutisch werden die Ursachen angegangen. Bei Übergewicht wird dieses reduziert. Auf Alkohol, Nikotin, sedierende Medikamente und schwere Mahlzeiten vor dem Schlafen sollten die Betroffenen verzichten. Beim Schlafen sollten sie die Seitenlage bevorzugen. Atemwegsbehinderungen durch Polypen, vergrößerte Mandeln und krumme Nasenscheidewände werden operativ behandelt. Die Mundmuskulatur und die des Halses kann gestärkt werden durch regelmäßiges Üben auf einem Blasinstrument.

Die an Schlafapnoe-Erkrankten erhalten für die Nacht ein Atemtherapiegerät (CPAP-Atemgerät). Dieses befördert mit einem leichten Überdruck Atemluft in die Lungen, stabilisiert dabei die Atemwege. Diese können nicht mehr zusammenfallen. Schnarchen und Atemaussetzer werden verhindert. Dieses Gerät muss lebenslang verwendet werden, sonst treten die Symptome wieder auf.

Wenn trotz CPAP-Gerät weiterhin Schnarch Atemaussetzer bestehen, kann der Arzt noch zusätzlich Medikamente verordnen. Entweder wird dadurch der Atemantrieb gesteigert oder der Kreislauf angeregt.

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