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Das Schlafentzug zusammen mit Stress dem Körper schadet, ist hinlänglich bekannt. Nach einer neuen Studie der "University of Georgetown" in Washington D. C. sind Stress und Schlafmangel für starke Gewichtszunahme verantwortlich. Schuld daran ist das Neuropeptid Y, welches unter anderem das Hungergefühl steuert. Da durch Stress auch der Stoffwechsel durcheinandergebracht wird, und sich nur sehr schlecht regeneriert wenn zu wenig Schlaf hinzukommt, nehmen gestresste Menschen wesentlich schneller zu.

Zunehmen durch Stress - wie funktioniert das?


Stress alleine bewirkt noch keine Gewichtszunahme. Leider führt Stress im Alltag jedoch dazu, dass "keine Zeit" bleibt, ein gesundes Essen zuzubereiten. Wenn Sie merken, dass der Stress Ihre Mahlzeiten verdirbt, ist es höchste Zeit, dem Stress den Kampf anzusagen. Die Fettablagerung im Körper wird letztlich durch mangelhafte Ernährung wie Fastfood (wenn es mal schnell gehen muss), durch stetiges Naschen am Arbeitsplatz, und den Ausfall von gesunden Hauptmahlzeiten  hervorgerufen. Das Neuropeptid Y und das Stresshormon Cortisol beinflussen zusätzlich das Hungefühl sehr negativ, weshalb die Kombination von Stress und schlechten Essgewohnheiten sehr schnell zu extremer Gewichtszunahme führen kann. Besonders auffällig ist, dass stressbedingte Gewichtszunahme beim inneren Bauchfett um die Organe herum bemerkbar macht.

Schlafmangel macht dick


Durch Schlafmangel fallen die für den Appetit zuständigen Hormone Grehlin und Leptin ab, was ein gesteigertes Hungergefühl zur Folge hat. Die Wahrscheinlichkeit auf Gewichtszunahme nimmt drastisch zu, wenn Sie zu wenig schlafen. Eine Studie hat ergeben, dass bereits eine Stunde zu wenig Schlaf den Body-Mass-Index um 4,3 % ansteigen lässt.
Wenn man bedenkt, dass Schlafstörungen größtenteils durch Stress hervorgerufen werden, ist es sehr wichtig, dass Sie trotz Stress auf eine saubere Regeneration während des Schlafes achten. Die richtige Schlafdauer ist abhängig von der Lebenssituation und  den persönlichen Eigenschaften. Als guter Mittelwert gilt allgemein 7 Stunden Schlaf als das beste Maß.

Achten Sie besonders darauf, dass Stress und Schlafmangel nicht überhand nehmen. Sorgen Sie für Entspannung durch geeignete Entspannungsmusik. Die letzte Abendstunde vor dem schlafen gehen gehört Ihnen - diese sollten Sie sich unbedingt zum "runterfahren" nutzen, den Tag nocheinmal revue passieren lassen und allmählich abschalten. Fernsehen vor dem schlafen gehen ist dabei eher hinderlich und gilt in Fachkreisen sogar als versteckter Stressor - also eine Stressursache, die nicht direkt als eine solche wahrgenommen wird. Entspannung findet vor allem dann statt, wenn Sie sich ausgelassen fühlen und sich Zeit für sich selbst nehmen.

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