Axiome bzw. Grundannahmen sind die Grundlagen im NLP, mit denen jeder Einsteiger in seinen ersten Practitioner Kursen vertraut gemacht wird.

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Wenn Sie sich mit NLP beschäftigen, dann wird Ihnen das Wort Axiome über den Weg laufen. Was verbirgt sich hinter diesem Begriff? Mit Axiome sind die Einstellungen und/oder Grundannahmen zu einer Situation gemeint. Ohne Axiome kommt daher das NLP nicht aus und genau aus diesem Grund möchten wir die Axiome hier vorstellen:

Jeder Mensch bildet seine eigene Weltanschauung

Jeder Mensch entwickelt sich im Laufe seines Lebens weiter. Dies geschieht unter anderem durch diverse Erfahrungen und Erlebnisse. So passiert es, dass jeder Mensch die Welt mit anderen Augen sieht, das heißt, jeder Mensch entwickelt eine andere Weltanschauung. Diese Weltanschauung hat in der Regel nichts mit Wissen oder Wissenschaft zu tun. Der Mensch bildet sich seine eigene Welt, die durch seine persönlichen Erlebnisse entsteht. Diese persönlichen Erlebnisse führen dazu, dass gewisse Teile der eigenen Weltanschauung klar sind, andere widerrum verzerrt und noch mal andere Bereiche undurchsichtig sind. 

Ob diese Weltanschauung nun richtig oder falsch ist, kann nicht gesagt werden. Denn aufgrund der eigenen Erlebnisse empfindet jeder Mensch seine Weltanschauung als richtig. Auf der anderen Seite kann genau diese Weltanschauung dazu führen, dass sich der Mensch selbst im Weg steht. Denn gewisse Ansichten verhindern, dass bestimmte Dinge positiv ausgeführt werden können. Diese Beschreibung verdeutlicht, dass es manchmal sinnvoll ist, seine eigenen Ansichten und somit seine eigene Weltanschauung zu verändern. Denn neue Einstellungen, Anregungen oder Überzeugungen  können dazu führen, bestimmte Situationen besser zu überstehen.

Der Mensch trifft für sich immer die beste Entscheidung

Das NLP oder die eigene Weltanschauung führt dazu, dass jeder Mensch stets die richtige Entscheidung trifft, bzw. immer versucht, sein Bestes zu geben. Die richtige Entscheidung, wenn man seine persönlichen Erlebnisse mit einbezieht. Doch muss dies aus objektiver Sicht nicht immer die richtige Entscheidung sein, manchmal ist die Entscheidung sogar sinnlos oder schädlich. Aber trotz allem geht das NLP davon aus, dass der Mensch für sich persönlich die richtige Entscheidung getroffen hat.

Laut NLP unternimmt jeder Mensch nur positives

Der Absatz zwei erklärt, dass der Mensch stets versucht, das richtige bzw. das Beste zu geben. Diese Entscheidung resultiert aus den bisherigen Erlebnissen. Wären die Erlebnisse anders, würde auch die Entscheidung anders ausfallen. Die eigenen Erfahrungen sind also maßgeblich daran beteiligt, was der Mensch für richtig bzw. gut hält. 

Beispiel: Sollte ein Verwandter als Beifahrer bei einem Autounfall ums Leben gekommen oder zumindest stark verletzt worden sein, dann kann aufgrund dessen die Entscheidung getroffen werden, dass entweder diese Automarke schlecht ist oder man sich als Beifahrer stets auf unsicheren Terrain befindet. Aufgrund dessen meidet man entweder diese Automarke oder man fährt ungern als Beifahrer mit. 

Körper, Geist und Seele funktionieren zusammen als System

Nach den Erkenntnissen des NLP spielen sowohl der Körper, als auch die Seele und der Geist zusammen. Im Detail bedeutet dies, dass sich die seelische Grundeinstellung auf die Körperhaltung auswirkt und man an dieser erkennt, in welchem seelischen Zustand sich derjenige befindet. Ebenso kann eine traurige Lebensphase negativ auf das eigene Immunsystem wirken. Die drei Komponenten Körper, Seele und Geist bilden somit stets eine Einheit und beeinflussen sich gegenseitig.

Vorhandene Einstellungen könnten theoretisch jedes Problem lösen

Viele Menschen tragen Probleme in sich, die sie selbst nicht lösen können. Das NLP behauptet jedoch, dass jeder Mensch aufgrund seiner bisherigen Erfahrungen, Erlebnisse und abgespeicherten Bilder/Videos sehr wohl in der Lage wäre, seine Probleme selbst zu lösen. Das eigentliche Problem besteht darin, dass kein Zugriff darauf gewährt wird. NLP ist in der Lage, diesen Zugriff herzustellen und anschließend könnte sich der Mensch wieder selbst helfen.

Sollte etwas nicht funktionieren, dann etwas neues probieren

Nachdem kein Mensch dem anderen gleicht, werden auch unterschiedliche Methoden bei den unterschiedlichen Menschen wirken. Somit kann eine Methode nicht grundsätzlich als erfolgversprechend bezeichnet werden. Es kommt immer auf die persönlichen Erlebnisse und Einstellungen des Menschen an. Sollte also eine Methode bei Ihnen nicht funktionieren, dann sollten Sie eine andere Methode ausprobieren.

Daraus kann eine Erfolgsformel erstellt werden: Sie müssen solange nach einer Strategie suchen, bis Sie die richtige gefunden haben.  Sollte keine Strategie wirken, dann können Sie auch über ein anderes Ziel nachdenken. Sicherlich werden Sie dann auch bald die richtige Strategie finden. 

Stets vor Augen halten: Es gibt immer mehrere Lösungswege

Wenn Sie sich lediglich einen oder zwei Wege aussuchen, um Ihr Ziel zu erreichen, dann könnte es sehr schnell passieren, dass Sie Ihr Ziel nicht erreichen. Das liegt daran, dass Sie nach dem Ausprobieren dieser beiden Wege zu schnell aufgeben und nicht an weitere Lösungen denken.

Sollten Sie sich jedoch stets mehrere Lösungsvorschläge vor Ihren Augen halten, dann erhöhen sich Ihre Chancen, dass Sie Ihr Ziel auch erreichen. Das Gesetz der Anziehung funktioniert unter Berücksichtigung der NLP Grundannahmen besonders effektiv.

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