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Wege der Meditation entstammen verschiedensten Traditionen; mal abgesehen vom gemeinsamen Ziel, sich von Vergangenheit und Zukunft zu lösen, das Bewusstsein zu leeren, existieren viele unterschiedliche Varianten. Sie alle können auch Wege für Stressabbau sowie Selbstfindung und bis zu einem gewissen Grad zur Selbstheilung sein. Generell kann zwischen aktiver und passiver Meditation unterschieden werden.

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Die passive Meditation

Oftmals sind Gedanken an Meditation nur mit dem passiven Weg verknüpft, bei dem man etwa auf dem Boden sitzend meditiert. Im Prinzip geht es um ein Fließen-lassen körperlicher und geistiger Empfindung, ohne bewusst in die Prozesse einzugreifen. Diese Formen der Meditation werden auch als Achtsamkeitsmeditation oder Einsichtsmeditation bezeichnet. Alternativ nutzt Meditation für Stressabbau und Selbstfindung beispielsweise die Konzentration auf bestimmte Gegenstände, etwa auf ein imaginäres Bild oder auf einen konkreten Gegenstand. Dies kann ein bestimmter Punkt im Raum sein, die Flamme einer Kerze, die Blüte einer Blume. Wichtig ist einfach, dass die Betrachtung keine Gedankengänge auslöst wie etwa die Einordnung der Blüte in naturwissenschaftliche Kategorien oder Gedanken an ökologische Sünden der Menschheit. Die Betrachtung existiert um ihrer selbst willen. Hilfen für den Stressabbau bei passiver Meditation können beispielsweise CDs mit meditativer Musik oder auch mit Naturlauten sein. Wichtig ist auch hier:

Man hört die Laute, ohne sie einzuordnen, zu vergleichen, zu kategorisieren.

Die aktive Meditation

 

Im Gegensatz zur passiven Meditation, bei der körperliche Aktivität auf ein Minimum reduziert ist, steht die aktive Meditation. Auch hier ist das wesentliche Ziel, sich von Gedanken an Zukunft und Vergangenheit zu lösen, das Bewusstsein ins Hier und Jetzt zu kehren. Die Kunst des meditativen Schreibens gehört zur aktiven Meditation wie Ikebana, die Kunst des Blumenflechtens, die Teezeremonie oder die Kunst des Bogenschießens sowie Elemente der Kampfkunst. Als Wege der Meditation sind diese Aktivitäten nur zu verstehen, wenn die Aktivität allein das Bewusstsein einnimmt, nicht jedoch weiterführende Gedanken. Nehmen wir das Zen-Bogenschießen: Bogenschießen ist keine Form der Meditation, wenn der Schießende an mögliche Siege, an Konkurrenten denkt und schießt, um zu gewinnen. Zen-Bogenschützen (Zen-Buddhismus, Zen-Meditation) konzentrieren sich derart auf die Bewegungsabläufe beim Schießen, dass für andere Gedanken kein Raum bleibt. Das Bewusstsein wird von allem anderen geleert. Auch das ist ein Weg der inneren Ruhe, der Selbstfindung des Menschen, der auf diese Weise auch Stressabbau betreibt. Das wiederum funktioniert nur, wenn nicht der Wille im Vordergrund steht, die Aktivität für den Stressabbau zu instrumentalisieren. Die Aktivität geschieht um ihrer selbst willen, nur dann hat sie die Effekte, die sie haben soll. Die Varianten der aktiven Meditation sind ebenso groß wie die der passiven: Dynamische Meditation, Nadabrahma-Meditation und Kundalini-Meditation sind einige dieser Varianten; auch der Tanz der Derwische gehört in diese Gruppe. Jede Form der Meditation, sei sie nun passiver oder aktiver Natur, hat ihre eigene Tradition und ihre eigenen Lehrer. Welche Form man selbst wählt, ist vielleicht der erste Weg auf dem Weg zur Selbstfindung.

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