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Einführung Yoga MeditationEs sind oftmals ähnliche Bilder, die das Wort „Meditation“ in all denjenigen wachruft, die sich bisher nicht intensiver mit ihr beschäftigt haben. Meist ist es der Mensch im Lotus- oder im Schneidersitz, der einem einfällt, der quasi als Stereotype für Meditation steht. Aber Meditation hat viele Gesichter und das Beschriebene ist nur eins davon. Oftmals verbindet man Meditation mit Fernost sowie mit Zielen wie Selbstfindung sowie Stressabbau und Selbstheilung. All das ist richtig und verkürzt dennoch den Blick. Meditation wurzelt in den Religionen und galt dort als ein Weg, sich dem Göttlichen zu nähern.

Wege der Meditation entstammen nicht allein asiatischer, sondern auch der christlichen Tradition: So existiert etwa das Werk „Die Wolke des Nicht-Wissens“ als traditionelle christlich-mystische Publikation, die dem Leser den Weg aus alltäglichen Zwängen der Vernunft hinaus zu Gott weisen möchte. Wirkungen wie der Stressabbau sind dagegen sinnvolle Ziele der Meditation, die vor allem heute in westlicher Welt mit ihr verbunden werden. Meditation muss nicht zwangsläufig passiver Natur sein, der sitzende, in sich gekehrte Mensch beschreitet tatsächlich nur einen von mehreren möglichen Wegen der Meditation. Manche sind weitaus aktiver: Yoga, Tantra und auch diverse Kampfkünste enthalten ebenso meditative Elemente und spiegeln Formen der Meditation.

Meditation — ganzheitliche Wirkung

Moderne Meditation in westlichen Kulturen hat sich oftmals vom Religiösen gelöst, dient eher der Stressbewältigung und möglichen Wegen, der Hektik des Alltags zu begegnen und sie zu meistern. Wichtige Elemente sind jedoch geblieben, die auch die moderne Meditation mit ihren Wurzeln verbindet. Beiden gemeinsam ist die vorübergehende Abkehr von Vergangenheit und Zukunft zugunsten eines reinen Hier und Jetzt. Logik, Grübeln, Problemlösung – all das mag zu seiner Zeit sinnvoll sein, kann jedoch auch quälen und dafür sorgen, dass man sich gedanklich im Kreise dreht, dass Ängste entstehen, dass sich Krankheiten manifestieren. Der Meditierende lässt all das während der Meditation zurück. Das Bewusstsein leert sich, wird frei vom Grübeln und man fühlt sich vielleicht erstmalig ganz nah bei sich selbst. Meditation als Akt der Selbstfindung und Selbstheilung vermag Stressabbau so weit zu führen, dass Vieles von dem, was Menschen der Moderne krank macht, einfach von einem abfällt. Meditation kann das sein, was viele Menschen in ihr sehen, eine Lösung, mit der man alltäglicher Hektik begegnet. Aber letztlich ist Meditation mehr als ein Instrument für Stressabbau, Selbstfindung und Selbstheilung. Es ist etwas, was ins ganze Leben eines Menschen hineinwirkt, nicht nur dem Stressabbau dient, sondern auch zu verhindern vermag, dass sich Stress überhaupt aufbaut. Meditation ist nichts, was sich auf Kurse reduziert, sie sollte stetig wiederkehrendes Element im Leben eines Menschen sein. Dann kann sie dafür sorgen, dass man den widrigeren Seiten des Lebens mit nie zuvor erlebter Gelassenheit begegnet. Dann kann sie Leben völlig neu definieren.

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