Kettentechnik Lernmethode Effektiver Lernen
Von der Kettentechnik hat schon so manch einer gehört, wenn es darum geht, sich bestimmte Dinge zu merken. Es handelt sich hierbei um eine Technik, die sich speziell auf das Training des Gedächtnisses spezialisiert hat. So kann man einfach und sicher Listen sich merken und diese Punkt für Punkt abrufen. 

Wie funktioniert die Kettentechnik?

Die Kettentechnik ist leicht aufgebaut und kann sofort angewendet werden. Muss man beispielsweise sich eine Reihenfolge von Namen, Dingen oder Ähnlichem merken, dann ist es wichtig, diese erst einmal schriftlich zu notieren. Nun geht es darum, sich die Reihenfolge und die Namen einzuprägen. Damit sie länger haften bleiben, bedienen sich viele Bilder. Mit diesen Bildern wird dann gearbeitet, in dem man eine Kette aufbaut. So wird der erste Name mit dem zweiten und so weiter verbunden. Doch damit man die Reihenfolge leichter aufnehmen kann, ist Kreativität gefordert, denn die Kettentechnik bedient sich einer leichten und sehr kreativen Methode.

Um diese Technik anwenden zu können, ist es nötig, sich Bilder im Geiste vorstellen zu können. Je lustiger und außergewöhnlicher diese sind, umso leichter prägt man sich das Wort und das zugehörige Bild ein. Am einfachsten geht es, wenn es hierzu noch eine lustige und interessante Geschichte gibt.

Beispielübung zur Kettentechnik

Damit man weiß, wie die Kettentechnik funktioniert, hier ein Beispiel dazu:

Folgende Wörter sollte man sich merken:

  1. Ball
  2. Teddybär
  3. Handy
  4. Buch
  5. Kette
  6. Tuch
  7. DVD
  8. Golftasche
  9. Salat
  10. Uhr

Diese Wörter sollte man sich nun in der oben genannten Reihenfolge merken. Das kann nur stures Auswendig LERNEN geschehen oder mit Hilfe der Kettentechnik. Die Geschichte ist leicht aufgebaut, in dem man sie in seinen Alltag integriert:

„Ich stehe am morgen auf, putze meine Zähne, während ich auf einem Ball stehe. Danach suche ich meinen Teddybär und lege ihn auf mein Bett. Nun gehe ich mir Frühstück machen und gieße mein Kaffee in die Tasse, die die Form eines Handys hat. Mein Brot, mein Buch und mit Kaffee bewaffnet setze ich mich an den Tisch. Ich bastle mir eine Kette aus Zucker und werfe sie dann in meinen Kaffeebecher. Nun sehe ich den ersten Kaffeefleck und sorge mit einem Tuch dafür, dass dieser verschwindet. Damit keine Langeweile in der Arbeit aufkommt, packe ich meine Lieblings DVD in die Golftasche und lege noch einen Salat dazu. Ich sehe noch einmal auf die Uhr und schon geht es los zur Arbeit.“


Mit ein wenig Übung gelingen solche Geschichten leicht und man kann sich sogar mehr als nur zehn Begriffe merken. Je interessanter aber auch umso leichter die Geschichte aufgebaut ist, umso eher kann man sich auch die vielen Dinge merken. Mit mehr Übung gelingt die Kettentechnik in vielen Bereichen beim LERNEN.
 
Lernen Sie auf der nächsten Seite die wichtigsten Fakten zur Loci-Methode 

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