Gedächtnistraining Grundlagen wichtigster Erfolgsfaktor Effektiver Lernen
Das menschliche Gedächtnis ist komplexer als manch einer sich vorstellen kann. Das Gedächtnis lässt sich in drei Arten unterteilen. Für reine Fakten und Wissen ist der semantische Gedächtnis zuständig., Thematische für zeitliche, thematische und auch räumliche Verbindungen sorgt das episodisches Gedächtnis. Mit dieser kann man Verbindungen zu Erfahrungen in der Vergangenheit herstellen und diese für die Zukunft nutzen. Die dritte Art ist das prozedurale Gedächtnis. Dieser Teil des Gedächtnisses ist verantwortlich für motorische und mechanische Handlungsabläufe. Lernt man einmal etwas, so wird dieses Erlernte mit dem prozeduralen Gedächtnis automatisch umgesetzt, ohne dass man weiter darüber nachdenken muss.

Das Gedächtnis ist sehr komplex. Möchte man Wissen hinzufügen, dann sollte man mehr über den Rhythmus des Gedächtnisses erfahren. So ist es interessant zu erfahren, dass das Gehirn nach einem bestimmten Muster arbeitet. So nimmt das Gehirn das neue Wissen innerhalb zweier Leistungsspitzen auf. Diese treten am Anfang und am Ende einer Lerneinheit ein. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass man nicht zu lange für ein Thema lernt. Grundsätzlich sollte man Lerneinheiten so gestalten, dass sie ca. 30-40 min dauern. Danach ist es wichtig Pausen einzulegen. In diesem Pausen sollte man an die frische Luft gehen, sich bewegen und sich anderweitig beschäftigen. In der Pause heißt das abschalten und sich für 10-15 min erholen und die neu aufgenommenen Informationen im Kopf sacken lassen.

Nach der Pause kann man weitere Lerneinheiten durchführen. Auch diese sollten immer nur maximal 40 min andauern und dann mit einer Pause unterbrochen werden. Bereits nach 24 h sinkt das Erinnerungsvermögen und man kann sich nur noch an 10-20 % der neu erlernten Informationen erinnern. Das ist erschreckend, wenn man bedenkt, wie lange man gelernt hat und sich dieses Wissen einzuprägen. Aus diesem Grund ist es wichtig nach der Pause eine Wiederholung durchzuführen. Bevor man mit neuem Wissen beginnt, sollte das alt Erlernte vor der Pause, noch einmal wiederholt werden. Ebenso ist es wichtig, dass man die Pausen nach jeder Lerneinheit ein wenig verlängert. Je länger man am Tag lernt, umso müder wird das Gehirn nach der Zeit.

Bereits am nächsten Tag sollte man sich Zeit für die zweite Wiederholung nehmen. Nur dann kann man sich das Wissen vom Vortag noch einmal ins Gedächtnis rufen und so länger im Gehirn verankern. Lernt man das Langzeitgedächtnis, beispielsweise für Prüfungen, dann sollte eine dritte Wiederholung spätestens nach 5-7 Tagen erfolgen. Ebenso erfolgt die vierte Wiederholung nach einem Monat.
 
 

Gedächtnistraining richtig gemacht


Es gibt unterschiedliche Arten, zu LERNEN aber auch um das Erlernte zu wiederholen. Am einfachsten ist es, wenn man das wiederholen, wie auch das LERNEN auf die Tage verteilt. Ablagefächern für jeden Wochentag oder ein Ordner können helfen, dass der Stoff auf die ganze Woche verteilt werden kann. Zu Beginn ging diese Methode noch recht aufwändig, doch sind die Notizen einmal gelernt, so müssen diese nur einmal die Woche aufgefrischt werden. Verzichtet man auf das wiederholen, so wird man schnell merken, dass die Notizen nicht mehr ausreichen um an den gesamten Stoff erneut lernen muss. Das ist deutlich zeitaufwändiger. Diese Methode ist leicht umsetzbar, bedarf wenig Aufwand und so dennoch dafür, dass die gelernten Informationen im Langzeitgedächtnis eingeprägt werden.
 
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