Effektiver Lernen - Geniale Methode entdeckt
Effektiv LERNEN kann für viele ein langes Studium sein. Dem einen fällt es leichter, dem anderen umso schwieriger. In der heutigen Zeit ist das LERNEN schwieriger und langwieriger geworden. Arbeitete man früher noch in dem Job, den man erlernt hat, so ist das heute eher selten. Umschulungen und neue Qualifizierungen gehören in der heutigen Zeit dazu. Das Lernen hört somit auch im Arbeitstag nicht auf, denn immer wieder kommen neue Aufgaben, die gelöst werden müssen, hinzu.

Dachte man, dass das Lernen in der Schule oder an der Universität spätestens danach ein Ende hat, so wurde nach und nach ein lebenslanges Lernen daraus. Oft stellt man sich die Frage, wie das Gehirn so viele Informationen aufnehmen und verarbeiten kann. Doch das Gehirn ist komplexer als manch einer glaubt. Einfache Tricks zum effektiven Lernen, die bereits schon in der Aantike bekannt waren, sorgen dafür, dass das menschliche Gehirn sehr viele Informationen aufnehmen kann und diese jederzeit abrufbar sind. Dabei stellt sich die Frage, wie man besser, schneller und effizienter lernen kann.

Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass Lernmethoden der Schlüssel zum Erfolg sind. Berühmte Gedächtnistkünstler wenden diese schon lange an und jeder andere kann diese ebenfalls erlernen.

 

Die drei Hauptfaktoren zum "Effektiver Lernen"

Es gibt drei wichtige Dinge, die man beachten sollte, wenn man sich Informationen einprägen möchte. Der erste Punkt ist das Verteilen von Informationen. Große, schwere Pakete an Informationen können das Gehirn schnell überlasteten und sorgen für ein Black-out. Lernt man in kleinen Stücken, so kann man die Informationen viel leichter aufnehmen und behalten. Ebenso sollte man wissen, dass das Gehirn sich leichter Bilder merken kann. Darum sollte man versuchen Informationen beim Lernen in Bilder umzuwandeln. Hierfür gibt es verschiedene Lernmethoden, die sich darauf spezialisiert haben. So gibt es beispielsweise die Locimethode, Kettensysteme, Geschichtenmethode oder Methode der Orte. Ebenso hilft das Majorsystem sich zahlreiche Informationen zu merken. Das Lernen fällt hierbei nicht nur leichter, sondern man kann das Wissen jederzeit wieder abrufen.

Ein zweiter, wichtiger Punkt, um besser, effizienter und schneller lernen zu können ist das verbinden von Neuem mit Alten. Lernt man etwas Neues, sollte man versuchen es mit dem bereits vorhandenen Wissen zu verbinden. Je mehr dieses neue Wissen mit alten Wissen verbunden wird, umso leichter gelangt es ins Langzeitgedächtnis. Hierbei spielt es keine Rolle, was man gerade auswendig lernen möchte. Sei es Prüfungsthemen, eine Telefonnummer des Freundes oder einfach nur die Einkaufsliste für den nächsten Tag. Wichtig ist, diese neuen Informationen mit alten Wissen zu verknüpfen.

Der letzte Punkt, damit das Lernen effizient, schnell und erfolgreich ist, ist das Wiederholen. Nur wer regelmäßig sein Wissen wiederholt kann sich die Informationen auch merken. Nach dem ersten Lernen stellt sich ein gutes Gefühl ein, denn das Wissen sitzt im Kopf. Doch macht man eine Pause von ca. 24 h stellt man schnell fest, dass es bereits die ersten Erinnerungslücken gibt. Daher sollte man gelernten Informationen regelmäßig wiederholen. So sollte die erste Wiederholung bereits nach 10-20 min nach dem Lernen erfolgen. Dann kann eine Pause von 20-24 h eingesetzt werden. Nach dieser Wiederholung ist das Wissen bereits im Gehirn verfestigt und es reicht dann eine weitere Wiederholung erst nach 5-7 Tagen aus, um das Gehirn wieder an diese Informationen zu erinnern. Danach sollte die letzte Wiederholung nach einem Monat stattfinden.

Folgt man diesen drei Punkten, sprich das bildhafte Lernen, das Verknüpfen von altem und neuem Wissen und das regelmäßige Wiederholen, gelangen die Informationen ins Langzeitgedächtnis. Diese wiederum gelten als Basis für die Aufnahme von neuem Wissen  beim Lernen.
 
Lernen Sie auf der nächsten Seite die wichtigsten Fakten zur Lernumgebung 

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