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Wann wurden Binaural Beats entdeckt?

Nach wie vor gilt als Entdecker der Binaural Beats Heinrich Wilhelm Dove. Dove fand im Jahr 1839 heraus, dass gleichmäßig pulsierende Schläge hörbar werden, wenn auf dem linken und rechten Ohr unterschiedliche Frequenzen zur gleichen Zeit hörbar sind. Heinrich Wilhelm Dove stellte dabei fest, wenn beide Ohren getrennt von einander diese Frequenzunterschiede wahrnehmen ohne dass sich diese vermischen können, sehr tieffrequente Töne zu hören sind, die das menschliche Ohr physikalisch eigentlich gar nicht wahrnehmen kann. Er fand heraus, dass diese tieffrequenten Töne ausschließlich im auditorischen System entstehen, also im Gehirn.

Lange Zeit wurde nach der Entdeckung der Binauralen Beats von Heinrich Wilhelm Dove nicht mehr weiter geforscht. Bis Dr. G. Oster, seines Zeichens Biophysiker an der Mount Sinai School of Medicine in New York das Thema aufgriff. Dr. G. Oster entdeckte das enorme Potenzial der Binaural Beat Technologie und veröffentlichte 1973 einen Fachartikel seiner Forschungsergebnisse. Dr. G. Oster fand heraus, dass Binaural Beats nur wahrgenommen werden können, wenn sie unterhalb der Trägerfrequenz von 1.5 KHz produziert werden. Außerdem forschte Dr. G. Oster an der physikalischen Bandbreite der Binaural Beats. Er stellte fest, dass der Frequenzunterschied kleiner 30 Hz sein muss, damit die gewünschte Binaurale Erfahrung möglich ist. Größere Frequenzunterschiede werden als zwei verschiedene Töne wahrgenommen, es kommt also dann nicht zu der typisch pulsierenden Schwebung binauraler Schläge.

Dr. G. Oster sah das eigentliche Potenzial von Binaural Beats in der Forschung und im medizinischen Sektor. Ein wichtiges Tool wurden seine Entdeckungen bei der Analyse neuronaler Vorgänge des Hörens. Dr. G. Oster's Entdeckungen wurden als wichtiges Diagnose-Instrument für die Untersuchung on Erkrankungen des Gehörsinns verwendet.

Die bedeutendste Entdeckung von Dr. G. Oster war, das Binaural Beats selbst bei niedrigsten Lautstärken und Trägerfrequenzen unterhalb der 20 Hz wahrnehmbar sind. Viele Meditations-CD-Produktionen die mit Binaural Beats hinterlegt sind nutzen seine Erkenntnisse. So kommt es, dass man als Laie gar nicht genau weiß ob eine Mediations-Musik Binaurale Beats enthält oder nicht. Besonders hochwertige Entspannungsmusik ist mit nahezu unhörbaren Binaural Beats untermalt, die dem Zuhörer nicht auffallen. Das Unterbewusstsein nimmt dennoch die Schwingung war, auch wenn sie hinter Pinkem-Rauschen versteckt ist.

Die Binaural Beats Technologie wurde von Robert Allan Monroe 1974 weiter entwickelt. Robert A. Monroe ließ seine Entwicklungen unter dem Namen Hemi-Sync (Hemisphären Synchronisation) patentieren.

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